Distanz: 9,2 km
Gefälle: 7 ‰
Schwierigkeitsgrad: III (4,6)
Wilde, beeindruckende Innschlucht im Grenzbereich Schweiz-Österreich, geprägt durch hohe, steile Felswände und Geröllhalden. Häufig viel Wasserdruck, allerdings auch extreme Sunk-Schwall-Effekte da bei Martina das Kraftwerkswasser wieder zugeführt wird. Pass oder Identitätskarte sind mitzuführen, da sich das Ende der Fahrt in Österreich befindet.
Wie lange die Finstermünz noch als Wildwasser befahrbar bleibt oder ob das Finstermonster und mit ihm das gesamte Oberinntal demnächst trocken liegen ist ungewiss. Geplant ist ein weiterer Kraftwerkausbau (GKI) am Inn bis 2013. Weitere Infos bei "Innstimmig".
0 km: Strassenbrücke von Martina. Vorerst einfaches Wildwasser.
1,0 km: Beginn der Schlucht. Die Schwierigkeiten nehmen ein wenig zu.
3,2 km: Der Inn biegt nach rechts ab, die Strasse links oben führt durch eine Galerie. Zunahme der Schwierigkeiten (schöne Schwallstrecken mit mässig hohen Wellen).
4,0 km: Einmündung des Stillebachs von rechts. Kurz danach folgt die erste, extrem schwierige Blockstelle (mit Baum!), die normalerweise rechts über grosse Blöcke umtragen wird.
4,6 km: Zweite Extremstelle (Finstermonster), vergleichbar mit der vorhergehenden Blockstelle. Ebenfalls rechts umtragen.
5,7 km: Brücke Alt-Finstermünz. Danach nochmals schwierige Blockstelle. Anschliessend einfaches Wildwasser. Beide Flussufer sind nun österreichisches Staatsgebiet.
6,7 km: Einmündung des Schergen- bzw. Schalklbachs von links.
9,2 km: Brücke zwischen Pfunds und Nauders (Kajetansbrücke). Ausbooten am linken Ufer. In der Nähe befindet sich die österreichische Zollstation.